Bio-CO2-Anlage selbstgemacht (Anleitung) – Aquascapia

Moin Moin und Hallo, um es einmal in den Worten eines meiner Lieblings Podcasts zu fassen. So wie es aussieht, ist bei Aquascapia die Bastellaune ausgebrochen. Gab es letzte Woche eine Anleitung zum befestigen einer Rückwandfolie am Nanobecken, so kann man jetzt eine Bio CO2 Anlage nachbauen.

Aquascapia typisch reich Bebildert, kann man sich jetzt an das Thema BIO CO2 heranwagen. Aber Vorsicht! Den billigen Preis einer „Gärdüngung“, erkauft man sich mit den Verzicht auf Beständigkeit.  Denn Leider läuft eine Bakterienbetriebene CO2-Fabrik, bei weiten nicht so stabil und gleichmäßig wie Druckflaschen CO2.

Was mich noch interessiert hätte, wäre der Reaktor den Timo bei so was benutzt? Von Bio CO2 Nutzern weiß ich, das sie am liebsten eine Paffrath-Schale dafür hernehmen. Primitiv erklärt wird eine Schüssel verkehrt herum unter die Wasseroberfläche geklemmt (Saugnäpfe etc.) und das CO2 mittels Schlauch eingedrückt. Anhand der Diffusion (Vermischung) zwischen dem CO2 und dem Wasser, wird das Co2 ins Becken gebracht. Die Menge an CO2, die sich im Wasser lösen soll, ist abhängig von der Kontaktgröße (also Schüsselfläche) der Paffrathschale. Der Vorteil liegt darin, das man das CO2 nicht Überdosieren kann. Das Wiederum ist bei so einer ungleichmäßigen CO2 Versorgung, wie sie bei Gärprozess entsteht, natürlich klar vom Vorteil.

Auf Wikipedia.de kann man sich das Prinzip der Paffrathschale einmal genauer ansehen.

Quelle:

Bio-CO2-Anlage selbstgemacht (Anleitung)